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Ich habe ein kleines Büchlein verfasst und veröffentlicht.Es handelt sich um einen autobiographischen Text, illustriert mit 12 Bleistiftzeichnungen. Zu beziehen bei mir für 20 CHF.

Anfangs 2016 erschienen.

Selbstportrait

SELBSTBILDNIS ALS FRÜCHTESTILLLEBEN

Illustriert mit 12 Bleistiftzeichnungen

ISBN: 978-2-8399-1716-2

Zu beziehen bei mir. Preis: 20 CHF

Je participe à une expo de groupe à Sofia en Bulgarie:
6th Painting and Mix media Exhibition , 15th Dec. 2015 – 28th Febr. 2016 at Lessedra Art Gallery Sofia Bulgaria

IMG_03443. Scholastika3. ScholastikaPublikation: Selbstportrait als Früchtestillleben, 2015

Text mit 12 Bleistiftzeichnungen

zu beziehen beim Künstler

Selbstportrait

 Kirschen

Scholastika

 Stilleben

Aquarelles 2014DanielSalzmann_01_AquarellegrenadeDanielSalzmann_06_AnanasDanielSalzmann_4_Lauch

DanielSalzmann_06_AnanasDanielSalzmann_05_CoeurdeboeufDanielSalzmann_4_LauchBildschirmfoto 2014-10-31 um 15.20.00

Décembre 2012

Galleria Graziosa Giger à Leuk/Loèche

Layout 1D-Salzmann_JDS_16_11_2012 D-Salzmann_Nouvelliste_30_11_2012

 

2000 «Eine schreckliche Mäusegeschichte», Kinderbuch (Eigenverlag)

1999 «Der Kunstabwart» Zürich: 12 farbige Pastellzeichnungen

1999 Edition Bieler Tagblatt, Lithographie «Füsse»

1998 «Fruchtrede», 5 Acrylbilder, Text von Jürgen Strauss

1996 «Biel von oben und ganz nah», Presses polytechniques et universitaires romandes, Lausanne: 8 s/w Fotografien

1995 «Illustrierte Walliser Sagen», Rotten Verlag: 7 Kohlezeichnungen

1993 «Dark Continent», Rebus Nr. 4, Bern: 4 Aquarelle

2001 Dingfest, Rattenverlag. Mit 20 Reproduktionen von Acrylbildern. Zu beziehen beim Künstler

2010 Illustrationen zum Buch «Geo Chavez’ Traum» von Hermann Anthamatten, erschienen bei Freies Theater Oberwallis

Kleiner Katalog «Ist das Stilleben tot?»/«Naturellement mortes?», 6 Acrylbilder, Atelier Fribourg-Nord. Zu beziehen beim Künstler

2014 Aqua bon, 26 Aquarelles du marché & Journal. Disponible chez l’artiste; zu beziehen beim Künstler

2015 Selbstportrait als Früchtestillleben. Illustriert mit 12 Bleistiftzeichnungen. Zu beziehen beim Künstler

 

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Naturellement mortes ?

Qu’aurait-elle encore à dire, aujourd’hui, la nature morte ? Est-elle véritablement hors-jeu ?

De son âge d’or baroque, auquel Daniel Salzmann emprunte assurément les motifs de têtes de mort, de papillons, d’écureuils, de coupes précieuses et autres citrons – qu’on aille voir les œuvres d’Adriaen van Utrecht, Jan van Kassel, Antonio de Pereda ou Abraham Mignon -, le message moral est perdu : on se soucie aujourd’hui du memento mori comme d’une guigne, ou plutôt on s’en amuse : on y déchiffre les symboles comme dans un jeu de devinettes futile, le papillon évoquant l’âme, l’écureuil le malin, etc. J’ai dit emprunts de motifs, mais plutôt faudrait-il dire emprunts de fragments précis de tableaux anciens (les références existent, demandez-les à l’artiste !) que Salzmann, le musicien, enrôle dans un jeu de variations de cinq, de quatre, de trois, de deux peintures, toutes des formats de papier identiques (70 x 60 cm), qui déploient des séquences colorées où Bonnard, Matisse et de Kooning reconnaîtraient leurs points d’interrogations éclatants sur l’art de représenter les choses, ou plutôt leurs interrogations explosives sur la pertinence de représenter les choses. Et c’est là qu’on rejoint la question de départ, restée sans réponse : la nature morte est-elle morte ? Salzmann réfute le constat des historiens de l’art et autres critiques légistes d’aujourd’hui, amateurs des morgues de l’art. Que l’on observe attentivement la danse qu’exécute le compotier d’une œuvre à l’autre, dans une séquence de cinq, et l’on se persuadera que la matière de l’esprit est vivante, bien vivante.

Alberto de Andrés

Deutsche Übersetzung

Ist das Stilleben tot?

Hat das Stilleben heute noch etwas zu sagen? Oder ist es – wie die französische Bezeichnung „nature morte“ nahelegt – seiner Natur entsprechend tot? Sozusagen sang- und klanglos aus der Mode gekommen?

Wenn Daniel Salzmann dem goldenen Zeitalter des Barocks die Motive seiner Stilleben entlehnt, die Totenköpfe, Schmetterlinge, Eichhörnchen, Zitronen und Fruchtschalen – man schaue sich bloss die Werke eines Adriaen van Utrecht, Jan van Kassel, Antonio de Pereda oder Abraham Mignon an – dann weiss er, dass unserer heutigen Zeit die moralische Botschaft dieser Motive abhanden gekommen ist. Das memento mori, das „Gedenke Mensch, dass du sterblich bist!“, kümmert heute keinen Bildbetrachter auch nur einen Deut. Im Gegenteil, man amüsiert sich allenfalls, wie bei einem Ratespiel die symbolische Bedeutung des Bildinventars zu entschlüsseln: Der Schmetterling steht für die Seele, das Eichhörnchen für den Teufel usw.

Von entlehnten Motiven zu sprechen ist allerdings nicht ganz korrekt. Präziser müsste man sagen: Salzmann entlehnt Fragmente, Bildausschnitte von barocken Gemälden (die Referenzen sind zu raten!) und variiert sie ähnlich einem Musiker in Sequenzen von fünf, vier, drei und zwei Bildern im selben Format (70 x 60 cm). Farbenkräftige Kombinationen, in denen ein Bonnard, Matisse oder de Kooning ihre eigenen malerischen Fragezeichen zur Kunst der Repräsentation wiedererkannt hätten, jene grundlegende Frage, wie die Kunst die immer gleichen Dinge wiederzugeben habe. Jene Frage also, die uns zur eingangs gestellten Frage führt, ob das Stilleben tot sei?

Salzmann widerlegt mit seinen Tableaux den von Kunsthistorikern und anderen Totengräbern der Malerei verkündeten Tod der „nature morte“. Man beobachte nur einmal mit welcher Anmut die Fruchtschale durch seine fünf Bilder hindurch tanzt! Was könnte uns mehr als diese Bilder überzeugen, dass der Geist dieser Materie lebendig geblieben ist, äusserst lebendig sogar.

Alberto de Andrés